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Hederae helix (Efeu)

Die seit dem Altertum verwendete Heilpflanze ist eine weit verbreitete Kletterpflanze, die mit Hilfe von Haftwurzeln an Bäumen und Mauern emporwächst. Der "gewöhnliche Efeu" findet sich sowohl wild, als auch kultiviert in Wäldern, Gärten und Parkanlagen. Während die dunkelgrünen Blätter der Laubtriebe drei- bis fünfeckig gelappt sind, tragen die blühenden Zweige rundliche, zugespitzte Blätter. Der Efeu blüht mit kleinen gelb-grünen Blüten von September bis November. Seine dunkelblauen Beeren reifen im Frühjahr heran und sind giftig für den Menschen.
Efeublätter können ganzjährig geerntet und getrocknet werden. Die Arzneipflanze enthält als wirksame Substanzen vor allem so genannte Triterpen-Saponine, wobei den so genannten Hedera-Saponinen unter diesen die größte Bedeutung zukommt. Medizinische Zubereitungen aus Efeu-Blättern helfen bei Husten den Krampf zu lösen, den Auswurf zu fördern und den Hustenreiz zu mildern. Zudem wirken die Inhaltsstoffe entzündungshemmend. Sie schwächen Bakterien, Pilze, Würmer und parasitische Einzeller. Allerdings können sie Haut und Schleimhäute reizen.
In der modernen Pflanzen-Medizin werden Efeublätter vor allem zur Behandlung von Atemwegs-Erkrankungen, den Katarrhen, eingesetzt. Bei trockenem ("unproduktivem") Reizhusten, Keuchhusten oder einer Bronchitis können die Extrakte helfen, den zähen Schleim zu verflüssigen und das Abhusten zu erleichtern. Der Hustenreiz nimmt ab, die Krämpfe lösen sich und die Entzündung der Schleimhäute wird gemildert. In der Volksmedizin findet der Efeu noch eine Reihe von anderen Anwendungen, etwa zur Behandlung von Rheuma oder nicht heilenden Wunden.
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Stand: 23-04-2010
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