Startseite
/ Ausgewählte Produkte
/ Salix purpurea
Salix purpurea (Purpurweide)

Zur Gattung "Salix", den Weiden, gehören mehr als 300 verschiedene Arten, zum Beispiel die Silberweide (S. alba), die Purpurweide (S. purpurea) oder die häufig zum Flechten verwendete Korbweide (S. viminalis). Sie wachsen als kleine oder große Bäume sowie als Sträucher bevorzugt an feuchten Standorten der nördlichen gemäßigten und kalten Zonen. Allen Weiden-Arten ist zudem gemein, dass ihre Blüten als flauschige "Weidenkätzchen" im Frühjahr noch vor den Blättern erscheinen. Die Pflanzen sind zweihäusig, das heißt, sie tragen immer nur Blüten eines Geschlechts.
Seit dem Altertum wird die Rinde der Weiden-Pflanze in der Medizin eingesetzt. Sie wird im Frühjahr von den jungen Zweigen gelöst und enthält als wohl wichtigsten Bestandteil das so genannte Salicin. Es wird im Körper in Salicylsäure umgewandelt, die schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend wirkt. Die Entdeckung der Salicylsäure und ihrer therapeutischen Bedeutung führte Ende des 19. Jahrhunderts zur Entwicklung und synthetischen Herstellung der "Acetylsalicylsäure", dem Grundstoff vieler Schmerzmittel. Neben dem Salicin sind in der Weidenrinde noch andere Phenolglykoside sowie Flavonoide und Gerbstoffe enthalten. Wahrscheinlich ist die Kombination der Inhaltstoffe für die schmerzstillende Wirkung der Weidenrinde verantwortlich.
Zubereitungen aus der Weidenrinde werden in erster Linie zur Behandlung von chronischen Schmerzen eingesetzt. Sie haben sich als verträgliche Alternative zu anderen Schmerzmitteln vor allem bei der Behandlung von rheumatischen Beschwerden bewährt, etwa im Produkt Assalix®. Für Erwachsene eignet sich die Weidenrinde auch zur Fiebersenkung, etwa bei leichten Erkältungskrankheiten. Da das Salicin im Körper nur langsam in die therapeutisch wirksame Salicylsäure verwandelt wird, eignet sich die Weidenrinde nicht zur Behandlung von akuten Schmerzen.
Mehr zum Thema
Sollten Sie Fragen zur Spezifikation zu diesem ausgewählten Produkt haben, wenden sie sich bitte an uns.
mehr
Stand: 23-04-2010
Druckversion
zurück