Allgemein

Im Faserhanf ist Cannabidiol in einem Konzentrationsbereich von etwa 0,5 bis 2,0% im oberen Drittel der Pflanze und in den Blüten zu finden. In den letzten Jahren hat sich ein zunehmendes Interesse am therapeutischen Potenzial von CBD entwickelt, das keine psychotrope Wirkung sowie in hoher Dosis auch keine relevanten Nebenwirkungen verursacht.

Obwohl bisher nur wenige klinische Studien durchgeführt wurden, lässt die Grundlagenforschung jedoch ein therapeutisches Potential in einer Vielzahl von Krankheiten wie Schizophrenie, Epilepsie oder Hauterkrankungen und verschiedenen Symptomen vermuten.

Cannabinoide einschließlich Cannabidiol sind starke Antioxidantien, CBD hat zusätzlich auch angstlösende und stark entzündungshemmende Eigenschaften. Eine große Anzahl an Produkten wie CBD-Tinkturen mit sehr hohem CBD-Gehalt, CBD Öle, CBD Kaugummi und weitere Erzeugnisse stehen -beispielsweise in US-Bundesstaaten- für eine Verwendung bereits zur Verfügung.

Großes Potential ist auch in kosmetischen Produkten zu erwarten, da Studien gezeigt haben, dass CBD eine entzündungshemmende Wirkung hat.
Wir bieten CBD mit einem Gehalt von über 97% und CBD-Extrakte mit unterschiedlichen Gehaltskonzentrationen an. Unsere Produkte haben grundsätzlich einen THC-Gehalt unter 0,2 % und fallen damit nicht unter das BtMG.

Cannabidiol (CBD) ist:

  • der wertvollste Inhaltsstoff in Faser- bzw. Industriehanf (Cannabis sativa)
  • ein Cannabinoid, das nicht berauschend wirkt und auch bei langfristiger innerer oder äußerer Anwendung keine unerwünschten Effekte erwarten lässt.
  • ein Naturprodukt, das aber auch synthetisch hergestellt werden kann, mit einer Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften.

Cannabidiol ist ein wertvoller, gesundheitsfördernder Zusatzstoff für Kosmetika und zur Nahrungsergänzung. Die medizinische Anwendung dieses Wirkstoffs wird in den nächsten Jahren neue therapeutische Möglichkeiten in vielen Indikationen eröffnen.

Wussten Sie schon, dass…

…Cannabidiol nur eines von 104 Cannabinoiden ist, die man bisher aus verschiedenen Hanfsorten isoliert und/oder charakterisiert hat?
Jede Hanfpflanze enthält viele verschiedene Cannabinoide und hunderte weiterer Pflanzeninhaltsstoffe. Allein acht verschiedene Substanzen sind einander so ähnlich, dass man sie dem „Cannabidiol-Typ“ zuordnet.
Während Cannabidiol bereits 1940 von einer amerikanischen Forschergruppe erstmals aus Hanf isoliert wurde, wurden viele andere Cannabinoide erst in diesem Jahrtausend entdeckt.
Insgesamt sind in Hanf bis heute 545 verschiedene Substanzen nachgewiesen worden1)ElSohly, M., Gul, W.: Constituents of Cannabis sativa. In: Pertwee R.G.(ed.): Handbook of Cannabis. Oxford University Press, 2014 . Entsprechend aufwändig ist die Isolierung und Aufreinigung dieses einen Pflanzeninhaltsstoffes bis zu hohen Reinheitsgraden.

…die Wirkung pflanzlicher Cannabinoide wie Cannabidiol auf den menschlichen Körper darauf zurückzuführen ist, dass unser Körper selbst so genannte Endocannabinoide produziert?
Diese Endocannabinoide regulieren zahlreiche Vorgänge in unserem Körper, und zwar sowohl in unserem zentralen Nervensystem als auch in Organen wie der Haut oder dem Magen-Darm-Trakt. Die wichtigste Rolle des Endocannabinoid-Systems ist die Aufrechterhaltung beziehungsweise Wiederherstellung der Homöostase, eine gesunde Ausgewogenheit vieler Körperfunktionen. Pflanzliche Cannabinoide wie Cannabidiol können die positiven Wirkungen dieser Endocannabinoide sinnvoll unterstützen.

…Substanzen mit ähnlichen Wirkungen auf die menschlichen Cannabinoid-Rezeptoren inzwischen auch in anderen Pflanzenarten nachgewiesen wurden?
Auf einen der Cannabinoid-Rezeptoren auf menschlichen Zellmembranen, den so genannten CB2-Rezeptor, wirkt zum Beispiel auch Beta-Caryophyllen. Diese Substanz ist in vielen Gewürzen enthalten, so zum Beispiel in Basilikum, Rosmarin, Zimt, Oregano, Kümmel und Pfeffer. Der CB2-Rezeptor ist unter anderem im menschlichen Magen-Darm-Trakt besonders häufig anzutreffen. Auch Cannabidiol hat eine Wirkung auf den CB2-Rezeptor. Und sogar Kakao-Pulver und dunkle Schokolade enthalten – wenn auch nur in Spuren – Substanzen, die auf unsere Cannabinoid-Rezeptoren wirken.

cannabidiol…pflanzliche Cannabinoide wie Cannabidiol – chemisch betrachtet – aus einem Terpen (in der Formel rot dargestellt) und einem Phenol (grün) zusammengesetzt sind?
Das erklärt ihre hervorragende Fettlöslichkeit und ihre guten antioxidativen Eigenschaften, denn sowohl Terpene als auch Phenole sind lipophil und mehrfach ungesättigt.

…Hanf und damit – natürlich unwissentlich – auch sein Inhaltsstoff Cannabidiol – bereits seit fünftausend Jahren medizinisch genutzt wird?
Die ältesten Hinweise darauf datieren auf die Zeit um 2.700 vor Christus und stammen aus China.

…Cannabinoide wie Cannabidiol nicht in allen Teilen der Hanfpflanze gleichmäßig verteilt sind?
Cannabidiol ist vor allem in den Blütenständen und oberen Laubblättchen der weiblichen Pflanzen konzentriert. Hier können Cannabinoide je nach Hanfsorte bis deutlich über 20% der Trockenmasse ausmachen.
Hintergrund: Hanf gehört ursprünglich zu den so genannten „zweihäusigen“ Pflanzenarten, das heißt, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Inzwischen wurden aber auch einhäusige Faserhanf-Sorten gezüchtet.

…die medizinisch-therapeutischen Wirkungen von Cannabidiol derzeit intensiv erforscht werden?
So gibt es erste Hinweise, vor allem aus Laborversuchen, dass Cannabidiol unter anderem verschiedenen chronisch-entzündlichen Erkrankungen der Haut oder des Magen-Darm-Traktes, verschiedenen Autoimmun-Erkrankungen, Krampfleiden wie einigen seltenen und schweren Formen der Epilepsie, bestimmten Krebserkrankungen, aber auch psychiatrischen Erkrankungen wie der Schizophrenie entgegenwirken könnte. Man darf gespannt sein, welche dieser Hinweise sich in klinischen Studien am Menschen bestätigen lassen.
Eines scheint schon jetzt klar: Cannabidiol ist ein sehr gut verträglicher natürlicher Pflanzeninhaltsstoff mit vielfältigen wohltuenden Effekten auf den menschlichen Körper sowohl bei innerlicher wie bei äußerlicher Anwendung.

Weitere Informationen unter: http://www.cannabidiol-solutions.com

Quelle   [ + ]

1. ElSohly, M., Gul, W.: Constituents of Cannabis sativa. In: Pertwee R.G.(ed.): Handbook of Cannabis. Oxford University Press, 2014